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Was passiert, wenn wir uns schuldig fühlen? Wie fühlt es sich an, wenn eine Entschuldigung nicht ehrlich gemeint ist? Und haben Menschen eigentlich immer eine zweite Chance verdient? Mit diesen lebensnahen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler der 2a in einer Gruppenarbeit auseinandergesetzt. Schuldgefühle können uns manchmal fast erdrücken. Ziel war es, aufzuzeigen, dass das Eingestehen und Aussprechen von Fehlern befreiend wirken kann. Dabei lernten sie, dass Versöhnung kein automatischer Prozess ist, sondern Mut, Ehrlichkeit und manchmal auch Zeit erfordert. Anhand von vier unterschiedlichen, konkreten Situationen erarbeiteten die Kinder Lösungen für schwierige Konflikte. Durch kreative Visualisierungen wie ein „Versöhnungsrezept“, eine „Gerechtigkeitswaage“, ein symbolisches „Herzpflaster“ und ein lösungsorientiertes Rollenspiel wurde deutlich: Verzeihung braucht Mut, Ehrlichkeit und manchmal auch Zeit. Vergeben heißt: eine Brücke bauen, über die man selbst gehen kann. (SU)
(SU)
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